4D-Kino: 3D ist nicht genug. Was ist das 4. D?
// February 8th, 2010 // Stereoskopie (3D), Unterhaltungselektronik
Da sich im Internet allgemein nicht viel über 4D-Kino finden lässt, habe ich entschlossen, hier zu erwähnen, was das ist und woher es kommt.
Im Prinzip handelt es sich um ein 3D-Kino, dass – ähnlich einem Achterbahnsimulator – mit fühlbaren Effekten, sowie Gerüchen oder zusätzlichen Schauspielern vor der Leinwand gestützt wird.
Die ersten Versuche, die an 4D-Kino erinnern, gehen über 100 Jahre zurück. Damals wurde versucht, über Parfums in Lüftungssystemen oder vor einem Ventilator den gewünschten Effekt zu erzielen. Die Effekte blieben vorstellbar dürftig.
Etwa 50 Jahre später kamen die ersten ernsthaften Versuche auf, ein “Rundum-Kino” zu erschaffen, in dem der Tast- und Geruchssinn angesprochen wird. Ein wirklicher Durchbruch war aber immernoch nicht zu erkennen. Ein System beispielsweise bestand aus “Duftkarten”, an denen man reiben musste, um den filmspezifischen Duft freizusetzen. Andere Verfahren waren nur geeignet, um einem einzelnen Zuschauer das volle Erlebnis zu ermöglichen.
Heutzutage ist das “Fühlkino”, welches in Aldous Huxleys “Schöne neue Welt” schon vorkommt, Realität. In manchen CinemaxX-Kinos sowie in einigen Vergnügungsparks, z.B. Europa-Park, Legoland und Movie Park Germany ist das sog. “4D-Kino” gängige Praxis.
Dabei werden beispielsweise die Stühle der Zuschauer in Bewegung gesetzt, rotierende Schnüre zum Kitzeln der Beine eingesetzt, oder künstlicher Regen und Nebel erzeugt. Hinzu können auch Schauspieler oder Hologramme vor der eigentlichen Leinwand kommen, theoretisch sogar ein gewisses Maß an Interaktion. Selbstverständlich wird der Film auf der Leinwand in 3D gezeigt.
(Quellen: wikipedia.org, Google, cosmiq.de)
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