Video: Sony demonstriert 4K 3D Kinoprojektor anhand Avatar – Aufbruch nach Pandora

// February 2nd, 2010 // Stereoskopie (3D), Unterhaltungselektronik, kino

Durch den Film “Avatar - Aufbruch nach Pandora” ist erneut ein 3D-Hype ausgebrochen. Sowohl für Kinos, als auch für das Heimkino ist Stereoskopie (3D) sehr interessant.

In diesem Post geht es jetzt aber nicht um’s Heimkino, sondern um Sonys aktuellen 4K Projektor für Lichtspielhäuser. Das 4K steht für die Auflösung von 4096×2160 Pixeln (Bildpunkten), die der Projektor mit SXRD Technologie schafft. Im Vergleich: Full HD besteht aus 1920×1080 Pixeln und HD-Ready bzw “Half HD” aus 1280×720 Pixeln.
Laut dem Interview ist Sony zur Zeit der einzige Hersteller für 4K Projektoren, alle anderen vertreiben zur Zeit noch 2K-Projektoren mit halbsovielen Bildpunkten.
Neben 2D kann Sony’s professioneller Kinobeamer mit RealD auch 3D darstellen. Dank der 4K-Auflösung können die beiden Bilder (jedes Auge bekommt sein eigenes Bild) übereinander projiziert werden, hierbei schrumpft zwar die Auflösung auf die Hälfte, aber mit 2K-Auflösung erscheint der Film in 3D somit noch genau so scharf wie 2K-Beamer 2D-Filme darstellen. Damit der Zuschauer den Film in 3D wahrnehmen kann, braucht das Kino eine Silberleinwand, damit das, durch die RealD-Technologie polarisiertes Licht, nicht unpolarisiert von der Kinoleinwand zurückstrahlt. Eine Silberleinwand ist recht teuer, dafür sind die RealD-Brillen für die Zuschauer, die jeweils nur das für das entsprechende Auge polarisierte Bild durchlassen, recht günstig.

Kinos, die keine 4K Projektoren verwenden, greifen auf andere 3D-Techniken wie Dolby3D und XpanD (Shutterbrillen) zurück. Dolby 3D benötigt keine Silberleinwand, da das Licht nicht polarisiert wird. Dafür sind aber die benötigten Dolby3D Brillen teurer.
Bei XpanD werden teure aktive (batteriebetriebene) Shutterbrillen verwendet, bei denen die Brillengläser aus Flüssigkristallbildschirmen (LCD) bestehen. Die Brillen werden durch Infrarotsignale mit dem Film synchronisiert und schalten dann jeweils ein Auge “schwarz”, während das andere das Bild sehen kann. Hierbei ist eine Silberleinwand ebenfalls nicht erforderlich.
Bei beiden Techniken, sowohl Dolby3D als auch XpanD werden die Bilder für jedes Auge nacheinander projiziert, was bei Zuschauern unter Umständen zu Unwohlsein führen kann.
Shutterbrillen werden übrigens auch zur Stereoskopie im Heimkinobereich verwendet, da man dort keine Modifikation ab Beamer oder Bildschirm vornehmen muss, jedoch muss das Gerät 120Hz (Hertz) unterstützen.

Mehr Infos hierzu gibt es im Video!

(via bluray-3d.de)

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One Response to “Video: Sony demonstriert 4K 3D Kinoprojektor anhand Avatar – Aufbruch nach Pandora”

  1. Magnus says:

    Danke für diesen informativen und interessanten Bericht! Das einzige, was nicht geklärt wurde ist die Tatsache, welche dieser Techniken am besten funktioniert. Ich kann mir vorstellen, dass man bedingt durch die völlig unterschiedlichen Techniken auch unterschiedliche Ergebnisse erzielt…

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